Wirksam. Führen. Verändern. #08

Ich mache es anders.

Herzlich Willkommen zur achten Ausgabe meines Newsletters Wirksam.Führen.Verändern.

Alle 14 Tage teile ich neue Impulse für wirksames Führen und Verändern mit Dir. Freue Dich auf praxisnahe Impulse, die Dich direkt in die Handlung bringen.

Unbekanntes wagen, um Neues zu entdecken. Ich mache es anders.

Wir lieben Muster und Gewohnheiten. Sie sparen uns Energie. Doch ein bewusster Wechsel kann etwas Neues in Bewegung bringen.

Es ist Herbst. Die Tage an der See sind herrlich. Erfrischend. Stürmisch. Die Luft tut gut und der Kopf kommt zur Ruhe. Die Gedanken rennen mit den Wolken am Himmel um die Wette.

Kleine Auszeiten sind meine Musterunterbrecher.

Sie helfen mir meinen Weg neu auszurichten und mehr Klarheit in den Nebel des Alltags zu bringen. Das Alte reflektieren. Das Neue wagen. Wege erkennen, die nicht auf den ersten Blick sichtbar sind. Lösungen finden, die Mut und Neugierde erfordern.

Unterbreche Deine Muster. Bewusst.

Welchen Weg wählst Du? Den Weg, den Du kennst? Oder gehst Du (D)einen neuen Weg? Beides führt Dich zu einem Ziel.

Musterunterbrecher sind in Führung und Veränderung ein wertvolles Instrument, um bestehende Prozesse und Vorgehensweisen zu hinterfragen. Sie werden immer dann gebraucht, wenn Bekanntes an seine Grenzen stößt. Ungewöhnlich. Merkwürdig. Anders.

Erklärungen, die nicht zur Verbesserung führen.

Du erklärst den neuen Prozess Deinem Mitarbeiter. Nicht zum ersten Mal. Bist geduldig, doch so richtig will er die neuen Anforderungen nicht in die Tat umsetzen. Du verlierst Zeit und Ressourcen. Der enge Zeitplan gerät in Gefahr. Stress macht sich breit.

Musterunterbrecher #1: Wechsel die Perspektive!

Frage Deinen Mitarbeiter, wofür es aus seiner Sicht wichtig ist, dass der Prozess funktioniert. Ist das Ziel geklärt, frage Ihn was er braucht, um Deine Anforderungen umzusetzen. Spannend, er braucht eine Schulung für die neue Software. Du stimmst zu.

Die Schulung ist sehr wertvoll. Der Prozess läuft und der Mitarbeiter engagiert sich.

Berichte, die bremsen und Zeit kosten.

Du erwartest mehrmals täglich, dass Dich Dein Team zum Projektstatus abholt. Du brauchst die Informationen, um ein gutes Gefühl zu bekommen. Die Berichte kosten Zeit und binden Ressourcen. Statt das Projekt weiter zu verfolgen, beantwortet Dein Team Deine Fragen.

Musterunterbrecher #2: Tausche Kontrolle gegen Vertrauen!

Überlege, wofür Du die Information benötigst. Geht es um Deine eigene Sicherheit oder sind die Berichte für das Team und das Projekt relevant. Spreche mit Deinem Team und gebe Ihnen das Vertrauen, dass Sie sich melden, falls es notwendig ist.

Dein Vertrauen wirkt. Das Projekt entwickelt sich. Ein Mitarbeiter dankt Dir für Deine Aktion.

Unsicherheit, die endlose Diskussionen entfacht.

Du leitest einen Veränderungsprozess und bist dabei einige bestehende Anwendungen zu digitalisieren. Ohne die Prozesse neu zu denken, führst Du ein neues System ein. Dein Team ist skeptisch, denn das neue Programm gilt als instabil und kompliziert. Ganz schön riskant.

Musterunterbrecher #3: Höre Erfahrungen bevor Du veränderst.

Ist an der Einschätzung Deines Teams etwas Wahres dran? Nimm Dir Zeit und gehe in Kontakt. Besprecht gemeinsam, welche Vorbehalte es gegenüber dem neuen System gibt. Nutze Ihre Erfahrungen, um die nächsten Schritte abzustimmen. Höre zu und verstehe.

Glückwunsch. Eine Mitarbeiterin möchte die Verantwortung übernehmen. Sie ist IT Expertin.

Potenziale erkennen und neue Möglichkeiten schaffen.

Nicht alle Musterunterbrecher führen zum Erfolg. Übung macht den Meister. Ausprobieren bringt Erfahrungen. Entwicklungen sind möglich, wenn neue Wege gegangen werden.

Werde auch Du zum Pionier in Deiner Führungsrolle.

Werde auch Du zum mutigen Entdecker wirksamer Veränderungen.

Trau Dich. Es lohnt sich.

Meine Learnings:

Muster dürfen sich verändern. Lasse los, was gehen darf.

Finde Deinen eigenen Weg. Ein gut gemeinter Ratschlag zu Beginn meiner Karriere. Damals hatte ich meinen Fokus auf funktionierende Prozesse.

Wenn die Ergebnisse stimmten, wieso sollte ich daran etwas verändern?

Von Heute auf Morgen änderte sich meine Perspektive. Es musste eine Veränderung her. Holprig aber stetig bin ich meinen Weg gegangen. Nicht immer geradlinig. Es gab einige Kurven. Sehr wertvoll fürs Lernen und Wachsen.

Ich bin dankbar für die Erfahrung. Sie macht mich heute resistenter, wenn die Welt sich wieder einmal dynamisch verändert. Ich weiß, dass ich es schaffen kann. Die Herausforderungen sind machbar, wenn wir bereit sind, die eigenen Muster zu brechen.

Meine Unterstützer:

Fragen, die Deine Muster entdecken:

  • Wofür ist es wertvoll, dass ich die Dinge so mache, wie ich Sie mache?
  • Welche Routinen kann ich in meinem Verhalten und meinem Handeln beobachten?
  • Was wird möglich, wenn ich etwas verändere?

Modelle und Techniken, die hilfreich sind beim Musterunterbrechen:

  • Modell der IST-SOLL Prozesse von Gunther Schmidt - wie komme ich an mein Ziel?
  • Muster des Gelingens von Gunther Schmidt - was gelingt gut?

Mein Impuls für Dich:

Viele Dinge des täglichen Gebrauchs sind entdeckt worden, weil ein Mensch einen neuen Weg gegangen ist. Es muss nicht immer eine Glühbirne oder die Fließbandfertigung sein.

Kleine Veränderungen wirken, wo bekannte Muster lange praktiziert werden. Nimm Dir Zeit, die Wirkungen zu erleben. Es geht nicht von Heute auf Morgen. Unterschiede sind merkwürdig und brauchen Räume, um bewusst erkannt zu werden.

Welche Muster wirst Du unterbrechen?

Ich wünsche Dir neue und wertvolle Erfahrungen mit meinem Impuls.

Wirksame Grüße,

Dein Daniel

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